Exzellente Qualität in der Rehabilitation

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen.

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teilweise aus biologisch kontrolliertem Anbau

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News

Patientenworkshop Rückblick
Am 12. Juni 2010 hat in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft – im Rahmen des Projekts "Discover Markets"- ein Patientenworkshop in der Reha-Klinik stattgefunden.
Ziel dieses Workshops war es, die Sichtweisen von Patienten/innen möglichst frühzeitig in den Entwicklungsprozess innovativer Technologien für den Gesundheitsmarkt einzubeziehen.
Dank der freiwilligen Teilnahme von 15 Patienten /innen der Reha-Klinik konnten viele neue und interessante Ansichten und Verbesserungsvorschläge für die vorgestellten multimedialen Trainingsgeräte gewonnen werden. Impressionen des Workshops finden Sie hier.

Ideen finden!
Am 28.und 29. Januar 2010 kommen Ingenieure der Fraunhofer-Gesellschaft in das Reha-Zentrum Lübben, um Ideen für innovative Technologien und Produkte für den Gesundheitsbereich zu entwickeln. Dafür werden sie die Reha-Praxis im Rahmen eines zweitägigen Workshops kennenlernen. Dieser Workshop knüpft an Ergebnisse vorangegangener Projektarbeiten an.


26.01.- 27.01.2010
3. Deutscher AAL-Kongress 2010 in Berlin
Assistenzsysteme im Dienste des Menschen - zuhause und unterwegs

Wir brauchen innovative Strategien, um den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen zu können. Eine wachsende Anzahl älterer und hoch betagter Menschen, sie selbständig in der Wohnung leben, berufstätige Erwachsene, die sich sowohl um ihre Kinder als auch umunterstützungsbedürftige ältere Angehörige kümmern sollen, ganze Regionen mit Bevölkerungsschrumpfung und Ausdünnung von Infrastruktureinrichtungen, wie Einkaufsmöglichkeiten, Öffentlicher Nahverkehr und Ärzteversorgung – intelligente technische Lösungen können hier gegensteuern, Unterversorgung abfedern, Barrieren überbrücken helfen und zu einer deutlich besseren Lebensqualität beitragen. Das Forschungs- und Anwendungsgebiet „Ambient Assisted Living“ (AAL) nutzt dabei Komponenten aus der Elektronik, Mikrosystem- und Informationstechnik in Kombination mit Dienstleitungsangeboten, um Menschen in ihrer individuellen Lebenswelt zu unterstützen. Neben Lösungen für das häusliche Umfeld soll eine Ausweitung der Ansätze auf die gesamte Lebenswelt der Nutzer in den Fokus des Kongresses rücken.


20.01. - 21.01.2010
Kooperation Reha-Zentrum Lübben mit dem Fraunhofer-Projekt "Discover Markets"
Das Fraunhofer-Projekt "Discover Markets" sucht neue Wege für die Entwicklung von technischen Produkten in dem Themenfeld Gesundheit. Bislang orientiert sich die Forschung und Entwicklung an dem, was technologisch möglich ist. Bei "Discover Markets" steht im Mittelpunkt, was technisch wünschenswert und nützlich ist - aus der Perspektive von Patienten und Patientinnen.


10. Januar 2010 - Eröffnung der Ausstellung "Kampf mit der Leinwand"

Die Ausstellung mit Werken der Maler Axel und Marlen Jordan ist bis zum Sommer 2010 zu sehen. Axel Jordan hat neben der Neuinterpretation bekannter Werke beeindruckende Landschaftsbilder geschaffen. Die Bilder seiner Tochter zeugen vom künstlerischen Findungsprozess und der Freude am Experimentieren.

Lassen Sie sich einladen zu dieser Ausstellung, deren 40 Bilder unterschiedlichster Stimmung durch Farbenreichtum, Leuchtkraft und Präsenz geprägt sind.


"Kostenlose Windeln für alle!"
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17./18.10.09
Jan Bücher, Geschäftsführer des Reha-Zentrums Lübben im Interview mit der FAZ


Sie haben reihenweise Preise und Auszeichnungen bekommen in der Kategorie bester Arbeitgeber. Rennen Ihnen die Bewerber also die Tür ein?

Was etwa Physio- oder Ergotherapeuten angeht, ist das in der Tat so. Da müssen wir leider vielen Kandidaten auch absagen.
Mit Ärzten ist das allerdings ganz anders. Da müssen wir um jeden kämpfen.

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Text: F.A.Z.


Das Reha-Zentrum Lübben ist Preisträger beim BGW-Gesundheitspreis 2009
(Lübben, 11.09.09) Im Rahmen der Prävention arbeitsbedingter Gesund- heitsgefahren lobte die Berufs- genossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege den Gesundheits- preis 2009 für Krankenhäuser und Kliniken aus.

Mit diesem Preis würdigte die BGW das vorbildliche Engagement zur Prävention arbeitsbedingter Gesund- heitsgefahren der Beschäftigten. Im Mittelpunkt standen innovative Projekte sowie konkrete Maßnahmen und Aktivitäten, die in ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement eingebettet sind und die die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz fördern.

Auf dem bgwforum 2009 wurde das Reha-Zentrum Lübben neben dem Alice-Hospital Darmstadt und dem Marien-Hospital in Wesel als 2. Preisträger mit dem BGW-Gesundheitspreis 2009 ausgezeichnet.

In der Laudatio zur Preisverleihung wurde die Fachklinik für Orthopädie und Onkologie mitten im Biosphärenreservat Spreewald besonders für ihre familienbewusste Personalpolitik hervorgehoben. Die Jury wurde bei ihrem Besuch im Reha-Zentrum Lübben durch ein hervorragend strukturiertes Gesundheitsmanagementsystem, eine vertrauensvolle Atmosphäre und ein hohes Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugt. So finden z. B. Angebote der Gesundheitsförderung mehrmals statt, damit jeder Beschäftigte die Möglichkeit zur Teilnahme hat, außerdem können die Beschäftigten pflegebedürftige Angehörige während ihres Urlaubs in der Reha-Klinik unterbringen.
Weiterhin hieß es, dass die ausgezeichneten Krankenhäuser und Kliniken Prävention als Chance nutzen und sie damit sowohl bei der Personalgewinnung als auch bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder, beispielsweise durch attraktive Angebote der Gesundheitsförderung für die Region, gut aufgestellt sind.

Ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro soll die hervorragende Arbeit im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements weiter unterstützen.

Die Entwicklung von Gesundheitskompetenz über das Krankenbett hinaus lohnt sich für Krankenhäuser und Kliniken. Dies zeigt das Reha-Zentrum Lübben mit wegweisenden Konzepten für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon heute, so vollzieht sich schrittweise ein Perspektivenwechsel vom „Haus der Krankheit“ zum „Haus der Gesundheit“ für die Patienten, die Beschäftigten und für die Region


Ausbau der Belastungserprobung im Reha-Zentrum Lübben – Optimierung der Aussagekraft der sozialmedizinischen Prognose

In der Sozialmedizinischen Beur- teilung, die in den ärztlichen Ent- lassungsbericht und in die Auswertung der Rentenversicherungsträger mit einfließt, werden Daten zur Berufstätigkeit, zu Arbeit suchend gemeldeten Personen, zu Hausfrauen/ Hausmännern, Rentnern bzw. sich in Altersteilzeit befindlichen Personen erhoben. Darüber hinaus werden Angaben zur Arbeitsfähigkeit bzw. zur Arbeitsunfähigkeit bei den Erwerbs- tätigen gemacht.

Der Begriff der Erwerbstätigkeit umfasst hier sowohl die Beschäftigten als auch Arbeit suchende Rehabilitanden, ebenso die Empfänger von Vorruhestandsgeld, Personen, die eine Altersteilzeitregelung in Anspruch nehmen und Rehabilitanden, die arbeitsunfähig sind und Krankengeld empfangen.

Die bekanntesten Einflussgrößen auf die Ergebnisse der sozialmedizinischen Prognose nach durchgeführter medizinischer Rehabilitation sind der Schweregrad der vorliegenden Erkrankung und die damit verbundenen Funktionseinschränkungen, die Art der Maßnahme, das Alter des Rehabilitanden sowie die soziale Zugehörigkeit. Diese Angaben sind insbesondere für Patienten mit abgelaufenem oder laufendem Rentenantrag/ -verfahren, für Patienten mit langer Erkrankung (mehr als 6 Monate) bei Arbeitslosigkeit und ohne Arbeitslosigkeit und bei Patienten, bei denen eine Klärung der beruflichen Situation ratsam ist, wichtig.

Mit dem Ziel einer besseren Bewertung der Funktionseinschränkungen dieser Patienten, insbesondere bezogen auf die derzeitige berufliche Tätigkeit und auch bei Bedarf in Bezug auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wurde im Reha-Zentrum Lübben ein Arbeitskreis gebildet, dessen Aufgabe es ist, ein Konzept einer umfassenden körperlichen Belastungserprobung zu entwickeln und dieses in einem neuen Belastungserprobungszentrum in der Klinik umzusetzen.

Zur objektiven Einschätzung der Funktionseinschränkungen werden zukünftig standardisierte Tests herangezogen.

Die Bewertung des Leistungsvermögens bezüglich der angestammten Tätigkeit soll die allgemeine und spezielle (hinsichtlich der derzeitigen beruflichen Tätigkeit) körperliche Leistungsfähigkeit feststellen und Vorschläge für das weitere Procedere ermöglichen. Hierbei kann es sich z.B um die Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln oder von Funktionstraining oder auch um eine weitere diagnostische Klärung handeln. Der wichtigste Punkt ist hier jedoch die Empfehlung für die berufliche Wiedereingliederung unserer Patientinnen und Patienten.

Eine Belastungserprobung ist also indiziert, wenn die Fragestellungen „Kann er/sie noch arbeiten?“ und wenn ja, „Was kann er/sie noch?“ bestehen.

Zu den durchgeführten Tests zählen unter anderem das Heben und Tragen unterschiedlicher Lasten auf verschiedenen Körperhöhen unter Berücksichtigung einer oder beider Hände, das Schieben, Drücken oder Ziehen, das Arbeiten über Kopf, die Ermittlung der Handkraft und der –geschicklichkeit, das Arbeiten in verschiedenen Steh- und Sitzpositionen und verschiedenen Bewegungs- richtungen, das Knien, Hocken, Kriechen, Gehen, Stehen, Sitzen sowie das Treppen und Leitern steigen und die Austestung des Gleichgewichts.

Zu den Schlussfolgerungen und Empfehlungen gehören Angaben zu den arbeitsbezogenen Problemen, zur funktionell motorischen Leistungsfähigkeit hinsichtlich der zuletzt ausgeübten Tätigkeit und hinsichtlich anderer Tätigkeiten (allgemeiner Arbeitsmarkt) und zur Leistungsbereitschaft/ Konsistenz bei den Tests, zum Schmerzverhalten, zur Sicherheit der Arbeitstechniken, der Bewegungsqualität und zu den relevanten Fähigkeiten.

Wir geben damit den Patientinnen und Patienten, die im erwerbsfähigen Alter sind und bei denen noch keine Berentung vorliegt sowie den Kostenträgern, ein qualifiziertes Gutachten bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit an die Hand.